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Ein schöner Sonntag reloaded

    This Tournament-Report article was written by openCards user Chairman Nilva.

    Tournament-Report from the Tournament "2.tes Berliner Mehrspieler-Spass-"Turnier"".

    Gestern traf sich, mittlerweile schon monatlich (!), unsere junge 1E Gemeinde zum fröhlichen Kartenschieben. Im folgenden werde ich meiner Chronistenpflicht nachkommen und versuchen, das Geschehene wiederzugeben. Leider musste Andreas krankheitsbedingt absagen, so dass wir mit Celina, Nadine, Mike, Steff und mir auf stattliche fünf Teilnehmer kamen. Wir entschlossen uns, ein drei-Spieler-Spiel und ein Duell zu veranstalten, wobei die jeweiligen Gewinner dann in einer Art Final Confrontation den Turniersieger ermitteln sollten.

    Das Los von Glücksfee Celina ordnete Mike, Steff und Nadine der Multiplayerpartie zu, während Celina und ich gegeneinander antreten mussten. Fähnrich Ehrenhalber Celina schickte ihren bewährten Fed Cochrane Memorial Solver in das Rennen, während ich einen schmalen TOS Solver mit Temporal Shifting, Guardians und High Point Missions spielte. An dieser Stelle möchte ich noch einmal meine persönlichen Tipps für das Deck wiederholen: Das Deck benötigt möglichst viele menschliche Ingenieure, da die Ref Karte It's only a Game das benutzen des Memorials auf einmal pro Spiel pro Person limitiert. Empfehlenswert ist Reginald Barclay (First Contact), da er jedes Ergebnis (!) des Memorial Besuchs verdoppelt, sprich deckt man am Ende seines Zuges eine Affiliation Federation Icon Karte auf, darf man zwei Karten ziehen, nicht nur eine. Das Deck sollte über genug Equipments verfügen, um möglichst oft das Ergebnis "download a card" zu erreichen. Ausserdem können die Equipments mitunter fachfremden Menschen Engineer geben, was diese wiederum proben lässt. Beispielsweise gibt der Engineering Kit allen Officer-clasification personnel Engineer, was Jean-Luc Picard das Benutzen des Memorials erlauben würde. Admirals und Ambassadors (Botschafter) können am Hauptquartier ein mal pro Runde umsonst ("for free") ausgespielt werden und sind auch wichtiger Bestandteil eines solchen Decks. Q's Tent und Non-Aligneds sind zwar für das Deck in seiner jetzigen Form noch wichtig, sollten aber mit wachsendem Kartenpool reduziert werden, da sie ein negatives Ergebnis beim Memorial bedeuten ("discard a card").

    Allerdings funktioniert Celinas Deck trotz vieler fehlender Karten schon sehr gut und sie spielt es auch hervorragend. Mit Missionsspezialisten (sehr empfehlenswert als Missions Spezialisten: jeder menschliche Ingenieur, wie beispielsweise Leah Brahms und Linda Larson (beide Premier)) und Defend Homeworld Download nebst Spacedoor-flip konnte sie bereits in der Folgerunde die erste Abordnung das Memorial bestaunen ("Ahhhhh!") lassen. Da ich weder It's only a Game noch den Shape-Shift Inhibitor dabei hatte, konnte Celina unter noch größerem Staunen ihrer Mannen ("Oooooh!") auch gute Leute wie Jean-Luc oder gar Wesley downloaden. Mit Temporal Shifting und dem Guardian zog ich in meinen ersten Runden einiges an Karten, die ich dann in einen Space-Time Portal Drop mit der ISS Enterprise umsetzte. Zwar war mir bewusst, dass Celina ihre Dilemmas nicht wirklich zu Kombinationen zusammen schmiedet, auf der anderen Seite hatte mich die Unberechenbarkeit ihrer Dilemmas beim letzten Mehrspielerabend das Fürchten gelehrt und auf den letzten Platz katapultiert. Dennoch wagte ich einen Attempt an Pegasus Search mit Mann und Maus und musste bereits sofort den Special Download der ISS benutzen, um an Friendly Fire vorbei zu kommen. Zu meinem großen Stolz passierte ich das folgende Chula: Trickery, da ich Sulu, hinter seinen Attributen verkleidet, erkannte. Schließlich konnte ich die Mission für insgesamt 55 Punkte lösen.

    Die Diplomaten und Maschinisten der Föderation flogen auch zur nächsten Mission und attempteten einen Planeten. Zwar führten Horta, Volcanic Eruption und Captain's Holiday zu einigen Verlusten, unterstützt von den Memorial Downloads konnte Celina aber bereits in der Folgerunde für 35 Punkte lösen. Nun starteten meine Mannen an Historical Research einen Versuch, kamen zunächst auch gut durch mussten aber wegen Q's fiesen Tier-Dingern aber erst einmal anhalten. Celina wurde an ihrer Spacemission von Astral Eddy aufgehalten, ich meinen fehlenden Anthroplogen ausspielen (Marlena Moreau hatte sich mit ihrem Lover ans Ende der Galaxis verzogen) und gewinnen konnte. Aber erneut ein respektabler Auftritt unserer Youngsterine, mit gelöster Mission!

    Nun konnten wir noch ein wenig die Dreispielerpartie beobachten. Hier trafen Ferengi (Nadine, sehr gute Wahl :)! ) auf Steffs kampfwütige Klingonen und Mikes Voyagersolver. Die denkwürdigsten Momente, die ich beobachten konnte, waren ständiges Flüchten via Space-Time Portal vor den starken Klingonenschiffen (alles Feigwürste :)), sowie Steffs gezündete Kazonbomb, die fast ein gesamtes Deltateam auslöschte. Allerdings hatte Mike schon drei Missionen von den Dilemmas befreit und konnte nach ausspielen neuer Verstärkung die Partie gewinnen. Mindestens ein Spiel pro Spieleabend muss ich leider mit einem Käsedeck spielen :). Meine Wahl fiel diesmal auf das Cardassianische Capturedeck, dass mit den Minuspunkten durch Strategema zwar etwas schwerfällig, mit Invasive Beam-In und dem Stolen Attack Ship aber einen Gegner unter Belagerung dessen Aussenpostens sehr gut in Schach halten konnte. Meine Züge gerieten mit Hexany und Planung wie am Besten zu verfahren doch ziemlich lang und für Mike wurde es keine spaßige Partie, als ich für ihn überraschend, sein erstes Team inklusive Missionsspezialisten komplett abgriff. Danach flog ich zurück in den Alphaquadranten und war nach Nutzen von Laborcamp und lösen von Kressari Rendezvous wieder im positiven Punktebereich.

    Mike redshirtete mit Paris und Samantha in seine Spacemission und scheiterte an Make us go und dem Comboscow. Eine Runde später spielte er weitere Leute aus, die ich aber sofort entführte. An dieser Stelle brachen wir das Spiel wegen der späten Zeit ab. Solche Decks sind die dunkle, anfängerunfreundliche Seite der First Edition, die ich hin und wieder spiele. Werde in Zukunft nur noch Andreas mit solchen Decks nerven und beim nächsten Spaßturnier ein freundliches Deck spielen. Versprochen! Mein 1E Deck für Celle ist übrigens fertig und fies... :)

    Großen Dank an Rita, die diese Spieleabende möglich macht und auch noch Kaffee und Kekse spendierte! Allen Spielefans sei bei einem Berlintrip ein Besuch des Anderen Spieleladens wärmstens empfohlen.